Aus dem Gemeinderat

Drückerhöhung schematisch (c) ITF 2017

Bauabgelegenheiten

Mit zahlreichen Bauangelegenheiten hat sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung befasst. Neben mehreren landwirtschaftlichen Bauvorhaben standen auch Wohnbaugesuche und kleine Modifikationen an bereits genehmigten Projekten auf der Tagesordnung. Der Gemeinderat hat für alle Wünsche den Weg freigemacht und dabei die rege Investitionstätigkeit im Gemeindegebiet begrüßt. Neben Getreidesilos und einer Stallerweiterung in Wettenhausen soll eine Getreidetrocknungsanlage in Ried errichtet und eine Maschinenhalle in Goldbach errichtet werden. Zur Vermeidung von Grundwasserproblemen wird ein geplantes Wohnhaus in der Dossenbergerstraße in Wettenhausen angehoben. In Behlingen rückt eine bereits genehmigte Garage näher an die Straße und erhält statt eines Pult- ein Satteldach.

 

Drucksteigerung Goldach

Aufgrund des Geländeverlaufs im Ortsteil Goldbach mit Hartberg sind an einigen Anwesen die Wasserdrücke nicht zufriedenstellend. Für die Bewohner höher gelegener Straßen reicht der Wasserdruck oft nicht aus, was auch Haushaltsgeräte gelegentlich in Schwierigkeiten bringt. Mit der weiteren Bebauung in den Baugebieten südlich der Jettinger Straße kann sich das Problem verschärfen.

Hierfür schafft die Gemeinde nun Abhilfe. Der Rat hat entschieden, westlich von Goldbach eine Drucksteigerungsanlage neu zu errichten. Gleichzeitig werden damit Mess- und Übergabeeinrichtungen für die Ortsteile Kleinbeuren und Wettenhausen/Hammerstetten gebaut. Die Gemeinde geht davon aus, dass sich die Druckverhältnisse am Lohberg und in der Max-Remmele-Straße genauso verbessern wie im geplanten Neubaugebiet. Dipl.-Ing. Thomas Friderich vom Ingenieurbüro Thielemann&Friderich, Dinkelscherben, hat dem Raten das Projekt vorgestellt. Am westlichen Ende von Goldbach wird dazu ein kleines Betriebsgebäude errichtet und die verstreut laufenden Wasserleitungen zusammengeführt. Mit drei abgestuft arbeitenden Pumpen wird der Eingangsdruck in Goldbach um mehr als drei Bar angehoben und die Versorgung damit deutlich verbessert. Die Druckerhöhungsanlage Am Mitterfeld bleibt in Betrieb, Friderich geht wegen des höheren Eingangsdrucks dort auch von Verbesserungen für Hartberg aus. Die Bürger werden rechtzeitig informiert, um sich auf die höheren Drücke einzustellen und ihre Hausinstallationen ggf. darauf anzupassen. Die Gemeinde investiert in die Druckerhöhung und die Zähl- und Messeinrichtungen ca. 150.000 EUR.