Aus dem Gemeinderat Juli 2018

Wasserverbund, Bauvorhaben, die Kindergartengebühren und der Haushalt waren bestimmende Themen bei der Juli-Sitzung.

Hausplanung

Bekanntgabe nichtöffentlicher Beschlüsse
Die Gemeinde Kammeltal und die Stadt Ichenhausen werden ihre Wasserversorgungsnetze miteinander verbinden. Über eine neu zu bauende Leitung zwischen Unterrohr (Wasserversorgung Ichenhausen) und Ettenbeuren wird die Versorgung der Gemeinde während der anstehenden Brunnen-Generalsanierung gewährleistet und ergänzend zur guten Zusammenarbeit mit der Kammelgruppe die Stabilität der Versorgung für die Zukunft erhöht. Die Ingenieurleistungen wurden dazu an das Büro Wunderlich, Baldham, vergeben.

Bauvorhaben
Mit zahlreichen Bauvorhaben befasste sich das Gremium in der Juli-Sitzung. Zwei Bauanträge betrafen das neue Baugebiet Goldbach. Zum Teil wurden wieder Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans nötig, weil auf Nebengebäuden Flachdächer gewünscht wurden. Zwei Anträge befassten sich mit Balkonanbauten und -überdachungen. Am Camingplatz Stubenweiher sollen im Gaststättengebäude durch Teilaufstockung Betriebsleiterwohnungen entstehen. Bei einem Neubau in Hammerstetten am Nußlacher Weg wünscht sich der Gemeinderat für das geplante Zweifamilienhaus mehr Stellplätze auf dem Baugrundstück.

Kindergartengebühren werden angehoben
Die Kostenentwicklung machte die Überprüfung und Anpassung der Kindergartengebühren erforderlich. Die Beiträge steigen monatlich um 15 EUR (Kindergarten) bzw. 20 EUR (Kinderkrippe) und liegen damit im landkreisweiten Durchschnitt immer noch im günstigeren Bereich. Die neue Gebührensatzung ist hier abgedruckt.

Haushalt 2018
Sehr erfreulich entwickelt sich der Haushalt 2018. In ihrem Zwischenbericht konnte Kämmerin Monika Schneider über sehr positive Entwicklungen bei den Steuereinnahmen und den Schlüsselzuweisungen berichten. Sowohl Gewerbe- als auch Einkommenssteuer liegen deutlich über den Erwartungen. Die rege Nachfrage nach unseren Bauplätzen beschert der Gemeinde auch bei den Verkaufserlösen erhebliche Mehreinnahmen. Kredite mussten noch nicht aufgenommen werden, weil auch auf der Ausgabenseite größere Projekte wie die Sanierung des Wettenhauser Kindergartens, der Breitbandausbau oder der Tiefbau in Egenhofen baulich noch nicht angelaufen sind. Die finanziellen Verhältnisse bezeichnete Kämmerin Schneider als geordnet.