Aus dem Gemeinderat Mai 2018

Gemeinderat Robert Remmele scheidet aus dem Rat aus
Gemeinderat Robert Remmele verabschiedete sich in der Mai-Sitzung bei dem Gremium mit großem Dank an seine Kollegen für die interessanten Jahre im Gremium. Aus persönlichen Gründen hat er seinen Wohnsitz in die Nachbargemeinde verlegt. Bürgermeister Kiermasz dankte Gemeinderat Remmele für seinen ehrenamtlichen Dienst zum Wohle der Bürger. Als Listennachfolgerin rückt Dominika Wiemer (Bürgerblock Ettenbeuren-Egenhofen-Unterrohr) nach.

Errichtung einer Freiflächen-Fotovoltaik in Wettenhausen
Die Fa. Vento Ludens (Jettingen-Scheppach), plant auf einer Rekultivierungsfläche bei der Kiesgrube die Errichtung einer Freiflächen-Fotovoltaik-Anlage mit 750 kWp. Für dieses Vorhaben ist jedoch ein Bebauungsplan mit Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich. Nach einer ausführlichen Präsentation der Projektmanagerin Nina Gansler stimmte der Gemeinderat für die nächsten Schritte – die Ausarbeitung eines städtebaulichen Vertrags.

Keine Einwände gegen Planungen des Marktes Jettingen-Scheppach
Für den Bereich „Fischerhütten“ in Jettingen hat der Marktrat des Marktes Jettingen beschlossen, den Flächennutzungsplan zu ändern und den Bebauungsplan „Fischerhütten“ aufzustellen. Der Rat hatte gegen die Änderung des Flächennutzungsplanes sowie der Aufstellung des Bebauungsplanes „Fischerhütten“ keinerlei Einwände.

Weiterhin rege Bautätigkeiten in der Gemeinde
Der Gemeinderat arbeitete einige Bauanträge in der letzten Sitzung ab. Er stimmte neben einem Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport, einer Verlängerung der Genehmigung eines Bauvorhabens in Goldbach und Egenhofen zu. Mit dem Umbau des Einfamilienhauses in Ettenbeuren bestand zwar grundsätzlich Einverständnis, ob dabei der Kniestock wirklich in der gewünschten Höhe erforderlich ist, solle der Architekt nochmals überarbeiten.

(Keine) Änderung des Feuerwehrkonzepts, aber auch kein Geld für Umsetzung
Der Antrag zur Streichung des Gerätewagens für die Ettenbeurer Wehr sowie die Rücknahme des bereits beantragten Förderantrags fand nach heftiger Diskussion im Rat keine Mehrheit. Keine Mehrheit fand aber auch der entgegengesetzte Antrag, das Fahrzeug nun doch zu beschaffen. Vermittlungsversuche, etwa durch Begrenzung der Ausgaben auf maximal 250.000 EUR scheiterten. Die seit November ungeklärte Situation eines Feuerwehrkonzepts ohne Geld für dessen Umsetzung besteht damit fort.