Kneipp-Kindergarten Wettenhausen bleibt im Kloster - Aus dem Gemeinderat

Kneipp-Kindergarten Wettenhausen(c) Kindergarten Wettenhausen

Der Kneipp-Kindergarten Wettenhausen wird generalsaniert

Straßenbau Egenhofen

Die Anregungen aus den Bürgerinformationsveranstaltungen zum Straßenbauprojekt Egenhofen hat der Gemeinderat aufgearbeitet und entsprechende Entscheidungen getroffen. Den umfangreichen Entscheidungskatalog und die neuen, überarbeiteten Pläne finden Interessierte auf der Internetseite der Gemeinde. Über die Frage eines gewünschten überfahrbaren Gehwegs und den Ausbau des Kellerbergwegs wird noch gesondert beraten.

 Gemeinderat berät zahlreiche Bauvorhaben

Eine Fülle von Bauvorhaben hat der Gemeinderat in seiner Mai-Sitzung behandelt. Darunter befand sich auf ein gemeindeeigenes Projekt. So soll westlich von Goldbach wie bereits berichtet eine Druckerhöhungsanlage für die Wasserversorgung gebaut werden. Das dazu nötige kleine Betriebsgebäude passierte nun den Gemeinderat. Darüber hinaus standen zahlreiche Einzelbauvorhaben zur Errichtung von Wohngebäuden im Innenbereich auf der Tagesordnung und wurden positiv beschieden.

 Gemeinde bestellt keinen eigenen Behindertenbeauftragten

Die Bitte des Landkreises, im Rahmen des Aktionsplans Inklusion einen eigenen Behindertenbeauftragten zu bestellen, fand im Gremium kein Gehör. Die Gemeinderäte verzichteten, nachdem niemand einen entsprechenden Antrag stellte und auch keine Persönlichkeiten vorgeschlagen wurden, auf eine Bestellung. Die Anliegen der Inklusion werden selbstverständlich im Rahmen aller Projekte ohnehin berücksichtigt.

 Kindergarten Wettenhausen bleibt im Klosterareal und wird saniert und ausgebaut

Bereits mehrfach hat der Gemeinderat die Zukunftsfrage des Kindergartens in Wettenhausen beraten. Zwischenzeitlich liegen detaillierte Kostenschätzungen und Kostenberechnungen vor. Der Gemeinderat hat nun entschieden, dass der Kindergarten im Kloster verbleiben wird. Zudem soll er generalsaniert werden und auf drei Gruppen erweitert werden.

Im Wege eines Erbbaurechts wird die Gemeinde selbst die Sanierung im Umfang von etwa 1,4 Mio. EUR durchführen. Dabei werden auch innerhalb des Gebäudes Umbauten stattfinden, die künftig den Betrieb mit drei Gruppen ermöglichen und den steigenden Bedarf an Kinderbetreuung abdecken.

Der enorme Kostenvorteil von ca. 400.000 EUR, das gewollte politische Signal, einen Beitrag zur Zukunftssicherung des Klosters zu leisten und das hervorragende pädagogische und bauliche Konzept bewogen den Gemeinderat nach Klärung vieler Detailfragen mehrheitlich zu dieser Entscheidung. Kritische Stimmen mahnten das Fehlen eines Gesamtkonzepts an.

Die Verwaltung hat nun die Aufgabe, alle nötigen Anträge für die Förderung der Sanierung zu stellen, mit der Kindergartenaufsicht die fachlichen Details zu klären und während der Bauzeit für angemessene Zwischenunterbringung zu sorgen.